Traditionelle Brauchtumspflege in Ehingen: Die Narrenzunft Spritzenmuck
Die Narrenzunft Spritzenmuck, ansässig in Ehingen (Donau), widmet sich der Pflege und Förderung des schwäbisch-alemannischen Brauchtums. Mit ihren Wurzeln in der Region Kügeleshausen ist die Zunft ein fester Bestandteil der „Eh'gner Fasnet“, einem der größten Volksfeste in der Stadt, das traditionell am 6. Januar mit dem Dreikönigstag beginnt. Diese Veranstaltung zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an und bietet eine farbenfrohe Mischung aus Tradition und Unterhaltung.
Vielfältige Gruppen bereichern die Eh'gner Fasnet
Ein wesentlicher Bestandteil der Narrenzunft Spritzenmuck sind die verschiedenen Gruppen, die das Festgeschehen während der Fasnet gestalten. Zu diesen gehören unter anderem die Büttel & Krettenweiber, Dämonen, Kügele, Mate-Kapelle, Muckenspritzer sowie die Wilden Weiber. Jede dieser Gruppen trägt mit ihren einzigartigen Kostümen und Darbietungen zur Vielfalt des Festes bei und sorgt für unvergessliche Erlebnisse bei den Teilnehmern.
Landschaftstreffen 2026: Ein Highlight für Narrenfreunde
Ein besonderes Ereignis im Kalenderjahr ist das Landschaftstreffen, das 2026 wieder in Ehingen stattfinden wird. Dieses Treffen lockt zahlreiche Narrenfreunde aus der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) nach Kügeleshausen, um gemeinsam das närrische Treiben zu feiern. Solche Veranstaltungen stärken nicht nur den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft, sondern fördern auch den kulturellen Austausch zwischen den Regionen.
Kulturelle Aktivitäten fördern Gemeinschaftsleben in Ehingen
Neben den großen Festivitäten engagiert sich die Zunft auch aktiv in der lokalen Gemeinschaft durch Veranstaltungen wie das „Fasnets-Basteln“ im Museum Ehingen oder das „Fasnetsliedersingen“ im Rosenstadl. Diese Aktivitäten bieten sowohl Mitgliedern als auch Besuchern die Möglichkeit, aktiv am kulturellen Leben teilzunehmen und traditionelle Bräuche hautnah zu erleben. Der Zunftmeister Volker Raiber lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, Teil dieser lebendigen Tradition zu werden.