Flugverkehr am Adolf-Würth-Airport:
Lärm, Gestank und Klimaschäden
Liebe Bürgerinnen und Bürger in Schwäbisch Hall und Umgebung,
die Lebensqualität der Haller Bevölkerung wird durch den Flugverkehr am Adolf-Würth-Airport nachhaltig beeinträchtigt. Für die Anwohner in der Nähe des Flugplatzes ist die Lärmbelastung oft unerträglich.
Sportflieger und Flugschulen verursachen mit ihren Platzrunden einen Dauerschallpegel bis in die Abendstunden. Tüngental und Umgebung sowie Teile der Kreuzäckersiedlung sind davon
besonders stark betroffen.
Geschäfts- und Privatflugzeuge fliegen bei Start und Landung im Tiefflug über die Kreuzäckersiedlung, Weckrieden, das Diak und Gottwollshausen. Der extrem hohe Schallpegel der Jets
mindert die Lebensqualität der betroffenen Menschen erheblich.
Grundsätzlich gilt: Lärm (insbesondere Fluglärm) stört nicht nur, Lärm macht krank! Klimaschäden: Geschäfts- und Privatflugzeuge, sogenannte Business-Jet-Flüge, sind die umweltschädlichste Art zu reisen. In einer Reportage der Tagesschau vom Januar 2023 wird von ,,auffällig vielen Kurzflügen einer Firma Würth" berichtet. Mitgeteilt wird von monatlich ca. 100 Flügen, davon waren fast die Hälfte besonders klimaschädliche Kurzstreckenflüge (< 300 Km).
Einwohner der Kreuzäckersiedlung beklagen Kerosingestank, der bei ungünstiger Windlage auch in der Nähe des Kindergartens und der Schule auftritt. Ob dieser Gestank der Gesundheit
schadet ist unklar, förderlich ist er aber sicher nicht.
Wir von Airpeace kämpfen für Klimaschutz, den Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm, Schadstoffen und sonstigen Emissionen durch den Flugbetrieb.